· 

Bauarbeiten bei den NL-Klubs

Viele Klubs sind momentan in der Bauphase. Die Einen bauen nur um oder sanieren ihre Anlage, die Anderen bauen ganz neue Heimstätten für ihren Verein. Das Wichtigste über die Bauarbeiten erfährst du in diesem Artikel.

 

HC Ambri-Piotta

Zur Spielzeit 2021/22 soll das neue Eishockey-Stadion von Ambri-Piotta bezugsbereit sein. Nach langen Diskussionen begannen Ende 2018 die Bauarbeiten für die neue Valascia. Beim Spatenstich für das 51-Millionen-Projekt verzichtete man auf jegliche Feierlichkeiten. 

Das neue Stadion wird gebaut, weil die bestehende, legendäre Valascia an einer lawinengefährdeten Stelle steht und nicht restauriert werden darf. Die dörfliche Atmosphäre der Leventina sollte am neuen Ort nicht verloren gehen, aus diesem Grund verzichtete man beispielsweise auf einen Auszug nach Bellinzona. Zudem gelang Ambri in der Valascia in der abgelaufenen Saison der erste Playoff-Sieg seit 13 Jahren. 


SCRJ Lakers

In Rapperswil werden Kleingkeiten verändert. Die Lakers bekommen einen neuen Videowürfel. Der alte Würfel, der über die Jahre heruntergekommen war, wird durch ein neues Modell aus Schweden ersetzt. Mit der Spielervorstellung von Roman Cervenka haben die Rapperswiler gleichzeitig auch die Präsentation des neuen Würfels vorgenommen. 

 

ZSC Lions

Auch bei den Lions entsteht ein neues Stadion. Gebaut wird es in Zürich-Altstetten. Die Swiss Life Arena soll 12'000 Fans fassen. Nach acht Jahren Planung, war es anfangs März soweit. Mit dem Spatenstich begann eine mehr als dreijährige Bauzeit. Ab 2022 soll die neue Arena bezugsbereit sein.


HC Fribourg-Gottéron

Bei den Fribourgern ging es letzte Saison etwas kurios zu und her. Fakt ist: Das neue Stadion kommt. Das Kuriosum? Es wird um das bestehende Stadion gebaut, in welchem bis zur abgelaufenen Saison gespielt wurde. Dies, weil es aus Platzgründen der einzige Ort für ein neues Stadion ist. Vor jedem Spiel musste die Baustelle gesichert und von den Behörden abgenommen werden. Die Eröffnung soll vor der Spielzeit 2020/2021 stattfinden. Das Projekt in Fribourg ist mit zirka 95 Millionen beinahe doppelt so teuer wie die neue Valascia. Etwa die Hälfte der neuen BCF-Arena wird von privaten Investoren bezahlt.

 

Lausanne

Auch in Lausanne gibt es ein neues Stadion. Die Westschweizer können ihre neue Heimstätte bereits zum Saisonstart der kommenden Saison beziehen. Lausanne hat seine Heimspiele in der letzten Saison in einem Provisorium ausgetragen.

 

Davos

Seit 2018 wird die Vaillant Arena in Davos in den Sommermonaten etappenweise saniert. Bereits erfolgt ist die Sanierung des Stadiondachs, der Bau von zusätzlichen Cateringflächen, einem neuen Restaurant und einem neugestalteten Fanshop. Zurzeit wird die Südtribüne saniert. 

Nach dem Ende der Spielzeit 2019/2020 wird die Ost- sowie Westseite umgebaut. Im Endausbau wird ein überdachter Rundgang alle Sektoren miteinander verbinden.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0