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Schweizer in der NHL

Wir nehmen alle Schweizer Söldner unter die Lupe und geben eine Prognose ab. 



Roman Josi

Josi ist bei Nashville der Topverteidiger, insbesondere nachdem Subban den Club verlassen hat. Dazu trägt er bei den Predators das «C» auf dem Trikot. Seine Stärken wie Speed, Passpräzision und Schuss werden in Amerika sehr geschätzt und er hat eigentlich keine Schwächen. 

Er wird auch diese Saison extrem viel Eiszeit erhalten und viele Punkte erzielen. Damit kann er nach der Saison mit einem neuen Vertrag zum mit Abstand bestbezahlten Schweizer Hockeyspieler werden.

 

Mirco Müller

Der Erstrundenpick von 2013 wurde oft durch Verletzungen zurückgeworfen, konnte sich aber bei den Devils einen Stammplatz sichern. Dafür wurde er im Sommer mit einer Vertragsverlängerung und einer Gehaltserhöhung belohnt. Konkurrenz ist in New Jersey durchaus vorhanden, voraussichtlich kämpft er mit Carrick um den letzten freien Platz in der Defense.

 

Yannick Weber

Weber hat sich bei Nashville einen Stammplatz erkämpft. Er steht zwar nicht im Rampenlicht, leistet aber solide (Defensiv-)Arbeit als Teamplayer. Hinter Ellis, Josi und Ekholm kämpft er um die 3 verblieben Plätze in der Verteidigung und hat dabei gute Erfolgsaussichten auf einen fixen Platz als 5./6. Verteidiger.

 

Nico Hischier

Der Nummer 1 Pick ist in Amerika eine grosse Nummer. Seine Scoring-Werte waren ganz gut, allerdings hat er definitiv Talent für mehr. Auch körperlich könnte er noch einen Schritt nach vorne machen. Mit Jack Hughes folgt nun der nächste Nummer 1 Pick. Ende Saison wird er RFA und kann auf einen grossen Zahltag hoffen. 

 

Timo Meier

Letzte Saison spielte Meier überragend und erzielte einen Punkterekord. Die Sharks liessen ihren Captain und Clublegende Pavelski ziehen und offerierten dafür Timo Meier einen neuen Vertrag mit 6 Mio. pro Jahr. Ein grosser Vertrauensbeweis für Meier, aber gleichzeitig erhöht das natürlich auch die Erwartungen. Er wird mehr Eiszeit und Verantwortung erhalten und seine Leistung der letzten Saison bestätigen.

 

Nino Niederreiter

Niederreiter ist nach seinem Trade zu Carolina richtiggehend aufgeblüht. Neben seinen Skills überzeugt er vor allem durch seinen Kampfgeist. Er dürfte erneut die 50 Punkte Marke knacken. Falls er die Playoffs verpasst, ist er sicherlich auch bei der Heim-WM mit der Nationalmannschaft im Einsatz.

 

Kevin Fiala

Nachdem es letzte Saison in Nashville nicht ganz nach Wunsch lief, wurde er zu Minnesota transferiert. Hoffentlich kann er dort sein unglaubliches Offensivpotential ausnutzen. Es sollte möglich sein, dass er einen Platz in der 2. Linie findet.

 

Denis Malgin

Malgin konnte sich in den letzten 3 Saisons in der NHL etablieren, allerdings ist der ganz grosse Durchbruch noch nicht erfolgt. In seinem letzten Vertragsjahr muss er sich jetzt beweisen. Er hat gute Chance auf einen Stammplatz, aber der grosse Schritt vorwärts wird wohl weiterhin ausbleiben.

 

Jonas Siegenthaler

Letzte Saison durfte er bei 26 Spielen erstmals NHL Luft schnuppern. Das Lob von Ovechkin dürfte ihn sehr gefreut haben. Für einen Stammplatz ist die Konkurrenz wohl zu gross, aber er wird regelmässige Einsätze kriegen.

 

Sven Bärtschi

Letzte Saison musste er nach einer Hirnerschütterung lange pausieren. Bei den bisher in der NHL absolvierten Spielen wusste er jedoch zu überzeugen. Etwas überraschend wurde er von den Canucks in die AHL abgeschoben. Wegen seines garantierten Vertrages (2 Jahre für 6.1 Mio.) und des Fragezeichens hinter seinem Gesundheitszustand, wollte ihn kein anderer NHL-Verein verpflichten. Wenn er gesund bleibt und in der AHL überzeugt oder wenn es in Vancouver verletzte Spieler gibt, dürfte er nochmals eine Chance erhalten.

 

Gaëtan Haas

Überraschenderweise konnte sich Haas bei den Edmonton Oilers einen Platz im Roster erkämpfen. Weil die Konkurrenz sehr gross ist, dürfte er nur wenig Eiszeit erhalten und zumindest teilweise auch in der AHL spielen.

 

Dean Kukan

Kukan wartet weiter auf den Durchbruch in der NHL, hat sich aber jedes Jahr Schritt für Schritt verbessert. Auch in seinem letzten Vertragsjahr wird es schwierig werden mit einem Stammplatz.

 

Luca Sbisa

Weder bei den Knights noch bei den Islanders konnte er sich wirklich durchsetzen. Aktuell noch ohne Vertrag für die aktuelle Saison. Vielleicht wechselt er doch noch in die Schweiz, obwohl es das immer dementierte? Interessenten gäbe es sicherlich mehr als genug.

 

Weitere Schweizer

Die anderen Schweizer, welche in Camps eingeladen wurden, werden alle entweder zurück in die Schweiz kommen oder ihr Glück in der AHL oder in Juniorenligen versuchen.

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